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Als Interpretin wichtiger Partien auf der Opernbühne, anspruchsvollem Lied- und Konzertrepertoire sowie geistlichen Werken hat sich Christiane Oelze international höchstes Ansehen erworben. Sie singt weltweit in den renommiertesten Opern- und Konzerthäusern und arbeitete mit berühmten Orchestern wie u.a. dem Israel Philharmonic, Orchestre National de France, Concentus Musicus Wien, den Wiener Symphonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem NDR Sinfonieorchester, Gewandhausorchester Leipzig und den Bamberger Symphonikern zusammen, sowie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Sir John Eliot Gardiner, Michael Gielen, Carlo Maria Giulini, Nikolaus Harnoncourt, Christopher Hogwood, Marek Janowski, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano und Sir Simon Rattle.
Im Opernfach profilierte sich Christiane Oelze insbesondere mit Mozartpartien bei Opernproduktion u.a. an der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und beim Glyndebourne Festival sowie u.a. in Rollen der klassischen Moderne an den großen Opernbühnen im In- und Ausland.
Neben ihrer Tätigkeit im Opern- und Konzertbereich hat sich Christiane Oelze dem Aufbau eines anspruchsvollen und vielseitigen Liedrepertoires gewidmet, begleitet von Pianisten wie Mitsuko Uchida (Carnegie Hall New York), Pierre-Laurent Aimard (Mozartwoche Salzburg), Julius Drake, Rudolf Jansen, Graham Johnson, Malcolm Martineau, Roger Vignoles und von ihrem langjährigen Liedpartner Eric Schneider. Viele ihrer Liedaufnahmen ernteten großes Lob in der Fachpresse, darunter Lieder von Anton Webern (Deutsche Grammophon), Goethe-Vertonungen, und nicht zuletzt »Verbotene Lieder« der Exilkomponisten Ullmann, Korngold und Weill.
Zu ihren jüngsten CD-Einspielungen zählen Beethovens Neunte Symphonie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Paavo Järvi (RCA/SONY Music), Manfred Gurlitts »Dramatische Gesänge« mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin für die »Phoenix-Edition« sowie eine Aufnahme der Psalmen von Ernst Bloch mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin unter Steven Sloane für »Capriccio«. Eine Neuaufnahme von Gustav Mahlers Wunderhorn-Liedern und der 4. Symphonie mit dem Gürzenich-Orchester unter Markus Stenz erschien im Sommer 2010.
Von 2003 bis 2008 unterrichtete Christiane Oelze als Professorin für Gesang an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf.

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201321.–24. November 

© cresc biennale 2013