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Die Gebrüder Teichmann spielen als elektronische Live Musiker und DJs in aller Welt und sind neugierig und experimentierfreudig gegenüber lokalen Situationen und anderen Musiken. Dabei begegnen sie ihrem Gegenstand stets mit forschendem Interesse, aber auch angemessenem Respekt – nichts liegt den Brüdern ferner, als außereuropäische oder traditionelle Musik zum klanglichen Aufpeppen immer gleicher Dancebeats zu verwenden, um sich damit einem „jungen Publikum“ anzubiedern. Stattdessen suchen sie das Experiment außerhalb der Sicherheitszone, das konfrontative Wagnis, den unmittelbaren Dialog.
Die Gebrüder Teichmann organisieren Musikprojekte in Afrika, Asien und Südamerika, geben Workshops in Kabul oder Dhaka und kooperieren mit Musikern aus verschiedensten Kontexten von Hip Hop über traditionelle bis hin zu Neuer Musik.
Auf Reisen und Auftritten in über 50 Ländern haben die Teichmänner einen großen Erfahrungsschatz an musikalischen Kollaborationen gesammelt. Die Live-Interaktion zwischen elektronischen und akustischen Instrumenten steht dabei stets im Vordergrund. In vergangenen Projekten verknüpften sie unter anderem die urbanen Szenen von Nairobi und Berlin in einer musikalischen Collage (BLNRB, 2009 – 2011) oder portraitierten zehn Metropolen aus Afrika und Europa in einem Konzert (TEN CITIES, 2012 – 2014). In Live Kooperationen arbeiteten sie bereits mit dem Omnibus Ensemble, dem WDR Ensemble, Piano Possibile, der algerischen Jazzband Madar, der traditionellen vietnamesischen Musikerin Pham Thi Hue, dem Multiinstrumentalisten Uli Teichmann sowie wiederholt mit dem Komponisten und Pianisten Moritz Eggert und dem Komponisten und Zitherspieler Leopold Hurt. Sie waren zu Gast beim Gletschermusik Festival Taschkent in Usbekistan, beim Ludwigshafener Jetztzeitfestival, der Festspiele in Ehrl und spielten bereits an den unterschiedlichsten Orten rund um den Globus.

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201321.–24. November 

© cresc biennale 2013