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Die französische Sopranistin Hélène Fauchère studierte zunächst Flöte, bevor sie zum Gesangsunterricht wechselte. Früh interessierte sie sich für Ensemblemusik und speziell Kammermusik. Als Teil eines Projektes von Jean-Marie Cottet sang sie 2007 den ›Pierrot Lunaire‹ und 2009 mit Claude Delangle ›Lagunes et Lucanes VI-X‹ von Alain Louvier. Während der letzten sechs Jahre arbeitete sie regelmäßig mit den Solistes XXI unter Rachid Safir und gastierte mit ihnen an der Opera de Paris, dem Amphithéâtre Bastille und IRCAM. Darüber hinaus arbeitete sie mit Sequenza 9.3 unter der Leitung von Catherine Simon-Pietri, La Chepelle Rhénane unter Benoît Haller und Les Siècles unter François-Xavier Roth.
Als Solistin arbeitete sie mit dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern, Contrechamps sowie dem Münchener Kammerorchester und war zu Gast am Theater Basel, dem Theater an der Wien, der Akademie der Künste und der Schaubühne Berlin, in der Philharmonie Köln und im Studio Ansermet Genf. Sie wurde zur Akademie Acanthes eingeladen, zum Festival Arcus Temporum Pannonhalma (Ungarn), dem Festival Jazzlines in München, dem Tongyeong International Music Festival in Korea, den Wiener Festwochen und Musica Strasbourg. Dabei hat sie mit Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Beat Furrer, Jean Deroyer, Szolt Nagy, Alexander Liebreich, Emilio Pomarico, Léo Warynski, Kanako Abe und Stefan Schreiber gearbeitet.
2010 sang sie eine der beiden Hauptrollen in der Oper ›Wüstenbuch‹ von Beat Furrer mit dem Klangforum Wien in einer Inszenierung von Christophe Marthaler am Theater Basel. Im September 2012 war sie die Junge Blonde Frau in der Oper ›Thanks to my eyes‹ von Oscar Bianchi mit dem Ensemble Modern unter der Leitung von Franck Ollu bei Musica Strasbourg.

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201321.–24. November 

© cresc biennale 2013