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Die französische Presse bezeichnete Marisol Montalvo als eine wahre Entdeckung, nachdem sie an der Opéra National de Paris in der der Titelrolle von Bergs »Lulu« debütiert hatte. Diese anspruchsvolle Partie ist mittlerweile eine der wichtigsten des Repertoires der US-amerikanischen Sopranistin geworden. Sie verkörperte sie an so angesehenen Häusern wie der Deutsche Oper Berlin, dem Teatro de la Maestranza de Sevilla, dem Théâtre du Capitole de Toulouse und dem Theater Basel. Mit dem Orquesta Filharmónica de Cran Canaria brachte sie überdies Bergs »Lulu-Suite« zur Aufführung.
Im Konzertbereich arbeitete Marisol Montalvo u. a. mit dem Philadelphia Orchestra und dem Orchestra de Paris unter Christoph Eschenbach, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem MDR Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Los Angeles Philhamonic Orchestra unter Sir Neville Marriner, dem London Symphony Orchestra unter Vladimir Jurowski, den Wiener Philharmonikern und dem Orchestre Colonne zusammen.
Nach Aufführungen von Marco Stroppas »Il re orso« von John Adams »Nixon in China« von Philipp Maintz »Maldoro« und von Poulencs »La voix humaine« stehen für die nächsten Zeit die Caecilienode mit Christopher Hogwood in Bremen, ein Liederabend beim Festival Rheinvokal und Boulez »Pli selon Pli« mit dem BBC Orchestra unter der Leitung von Matthias Pintscher auf dem Programm.
Marisol Montalvo breites Opernrepertoire beinhaltet u.a. die Partien der Sierva Maria in »Von Liebe und anderen Dämonen« von Peter Eötvös, der Prinzessin in Ravels »L’enfant et les sortilèges«, der Esmeralda in der »Verkauften Braut« von Smetana, der Sophie in Strauss‘»Rosenkavalier« und des Oscar in Verdis »Un ballo in maschera«, die Titelpartie von Charles Chaynes »Cecilia«, die Partien der Nanetta in Verdis »Falstaff«, der Autonoe in Hans Werner Henzes »Die Bassaraiden«, der Woglinde und der Dritten Norne in Wagners »Götterdämmerung« des Max in Oliver Knusens »Where the Wild Things Are« der Aiglaia in Liebermanns »Freispruch für Medea« des Ännchens in Webers »Freischütz« des Blondchens in Mozarts »Entführung aus dem Serail«, der Gilda in Verdis »Rigoletto«, der Bella Giretti in Léhars »Paganini« sowie die Titelpartien in Meyerbeers »Dinorah« und Glucks »Orfeo ed Euridice«.

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201321.–24. November 

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