19.30 Uhr

hr-Sendesaal
Frankfurt

Einführung: 18.45 Uhr
Foyer

Eröffnungskonzert

Bernd Alois Zimmermann Musique pour les soupers du Roi Ubu.
Ballet noir in 7 Teilen und einem Entrée für Orchester und Combo (1966)
Beat Furrer »La Bianca Notte« für Sopran, Bariton und Ensemble (2013) (UA)
Arnulf Herrmann Fiktive Tänze – Zweiter Band (UA der erw. Fassung/2013)
Vito Žuraj »Übürall« für Sopran und Ensemble (2013) (Text und Konzept: Alexander Stockinger) (UA) · Gefördert durch die Hanne Darboven Stiftung

Ensemble Modern Hélène Fauchère, Sopran Tony Arnold, Sopran Holger Falk, Bariton Lukas Rüppel, Conférencier Alexander Eisenach, szenische Einrichtung (Zimmermann) Brad Lubman, Leitung

Konzertinformation

Zum Souper! – lädt König Ubu eine Versammlung von Intellektuellen, um sie dann gnadenlos mit sogenannten »Couplets« zu beschimpfen und durch eine Falltür zu »entsorgen«, wie es Zimmermann ausdrückte. In einer musikalischen Farce montierte er seine collagierte Ballettmusik, in welcher er ausschließlich bereits vorhandene Musik von Wagner bis Stockhausen, aus dem Barock, bis zu Werken seiner Kollegen der Akademie der Künste in Berlin verwendet, frech zusammen.

Nicht weniger keck nimmt sich Vito Žurajs »Übürall« aus. Seine Mademoiselle Übü legt ihren Finger auf die neuralgischen Punkte und erzählt in einem musikalischen Kaleidoskop kurze Geschichten über die menschlichen Schwächen. Die Auftragskompositionen von Beat Furrer und Arnulf Herrmann setzen sich ebenfalls mit dem Festivalthema auseinander.

Einzelticket: 25,– € (ermäßigt 15,- €)

23 Uhr

saasfee*pavillon
Frankfurt

Zeitmaschine

Live-Remix des Eröffnungskonzerts

Gebrüder Teichmann

Konzertinformation

Dem ganz unmittelbaren Zusammenhang, den Zimmermanns König Ubu zwischen Musik und Zeit herstellt, setzen die Gebrüder Teichmann im Frankfurter saasfee*pavillon die sprichwörtliche Krone auf. Im Anschluss an das cresc...-Eröffnungskonzert bilden die dort gehörten Werke den Ausgangspunkt für einen spontan entstehenden Live-Remix. Mittels analoger Elektronik sowie neu kontextualisierten und bearbeiteten Samples wird »Roi Ubu« Gegenstand einer Reflexion und damit einmal mehr in die Gegenwart geholt: Experimentell, unvorhersehbar und definitiv eine Zeitreise der besonderen Art.

Einlass und Bar ab 22 Uhr

Einzelticket: 7,– € (ermäßigt 5,- €)

 

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201321.–24. November 

© cresc biennale 2013