Ensemble Modern

Das Ensemble Modern (EM), 1980 gegründet und seit 1985 in Frankfurt am Main beheimatet, ist eines der weltweit führenden Ensembles für Neue Musik. Derzeit vereint das Ensemble 19 Solisten verschiedenster Herkunft. Das Ensemble Modern ist bekannt für seine weltweit einzigartige Arbeits- und Organisationsweise ohne künstlerischen Leiter. Die unverwechselbare programmatische Bandbreite umfasst Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte. Tourneen führten das Ensemble Modern bereits nach Afrika, Australien, China, Indien, Japan, Korea, Südamerika, Taiwan, Russland und die USA. Regelmäßig tritt es bei renommierten Festivals und an herausragenden Spielstätten auf der ganzen Welt auf. Jährlich gibt das Ensemble Modern etwa 100 Konzerte. In enger Zusammenarbeit mit Komponisten, verbunden mit dem Ziel größtmöglicher Authentizität, erarbeiten die Musiker jedes Jahr durchschnittlich 70 Werke neu, darunter etwa 20 Uraufführungen.
www.ensemble-modern.com

hr-Sinfonieorchester

Das hr-Sinfonieorchester gehört heute in die Reihe der besten europäischen Orchester. Als bewegliches, aufgeschlossenes und hochqualifiziertes Ensemble überzeugt das drittälteste Rundfunkorchester Deutschlands mehr als 80 Jahre nach seiner Gründung in allen Stilen und Epochen: vom Barock bis zur zeitgenössischen Avantgarde. Mit seinen vielfältigen Konzert- und CD-Aktivitäten feiert das Orchester des Hessischen Rundfunks gemeinsam mit Chefdirigent Paavo Järvi dabei weltweit Erfolge und ist ein geschätzter Gast auf renommierten internationalen Bühnen wie bei den Londoner »Proms«, im Amsterdamer Concertgebouw, in Wien, Salzburg, Paris, Budapest und Prag, in Japan oder China.
Designierter neuer Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters ist Andrés Orozco-Estrada, der ab der Saison 2014/15 die künstlerische Leitung des Orchesters übernehmen wird.
www.hr-sinfonieorchester.de

Internationales Musikinstitut Darmstadt

Veranstalter und Netzwerk, Dokumentations- und Informationszentrum, Schaltstelle und Impulsgeber für die zeitgenössische Musik seit 1946 – das ist das Internationale Musikinstitut Darmstadt (IMD). Mit seinen Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt, seinem Archiv und seiner Bibliothek schreibt das IMD in einem beständigen Wechselspiel von erfinden, aufführen, hören, reflektieren und fixieren auf einzigartige Weise Musik- und Kulturgeschichte fort und macht sie greifbar. Die Ferienkurse sind ein Treffpunkt von Musikschaffenden und -interessierten. Hier wird Kreativität beflügelt, Ideen werden weiter getragen und künstlerische Positionen diskutiert; sie bieten Raum für den Austausch zwischen den Kulturen, zwischen künstlerischem Nachwuchs, international renommierten Komponisten, Interpreten und Wissenschaftlern. Die umfangreichen und z.T. äußerst wertvollen Bestände von Archiv und Bibliothek bilden die Ideen und das Schaffen von Künstlern und Wissenschaftlern des 20. und 21. Jahrhunderts ab und stehen in Form von Partituren, Schriften, Korrespondenzen, Fotos, Presseartikeln und Ton- und Videoaufnahmen für die Forschung zur Verfügung.
www.internationales-musikinstitut.de

Alte Oper Frankfurt

Die für ihre hervorragende Akustik gerühmte „Alte Oper Frankfurt“ hat sich seit ihrer Wiedereröffnung am 28. August 1981 als Konzerthaus schnell weltweit einen Namen gemacht. Im Großen Saal (2.450 Plätze) und im Mozart Saal (720 Plätze) gastieren regelmäßig international renommierte Orchester, Dirigenten und Solisten. Das Publikum der Alten Oper, seit März 2012 unter der Intendanz und Geschäftsführung von Dr. Stephan Pauly, profitiert von sechs Abonnement-Reihen sowie zahlreichen hochkarätigen Einzelveranstaltungen aus vielen Bereichen der Musik – vom Frühbarock über die Klassik bis zur Avantgarde. Weltstars aus der Jazz-, Pop-, Rock- oder Schlagerszene sind ferner ebenso zu erleben wie Show- und Musicalprogramme. Mit dem Kinder-, Jugend- und Familienprogramm PEGASUS Musik erleben! bietet die Alte Oper Frankfurt seit Beginn der Spielzeit 2012/13 in speziell konzipierten Konzerten und Workshops Klang- und Konzerterlebnisse für kleine Hörer und junge Gäste vom Babyalter bis 21 Jahre.
www.alteoper.de

I z M der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Das Institut für zeitgenössische Musik I z M wurde 2005 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst gegründet. Es konzipiert als fachbereichsübergreifende Schnittstelle ein Lehrangebot zur zeitgenössischen Musik. Dazu gehören Workshops, Colloquien und Lectures mit Gastdozenten ebenso wie Konzerte, Vortragsreihen und Symposien. Das I z M initiiert interdisziplinäre Projekte und arbeitet dabei regional und überregional mit Kooperationspartnern zusammen: Ensemble Modern, Oper Frankfurt, Hessischer Rundfunk, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Senckenberg Naturmuseum, Archiv Frau und Musik e.V., Hessisches Staatstheater und Museum Wiesbaden, Donaueschinger Musiktage und Schwetzinger SWR Festspiele. Ereignisse aus dem regionalen und überregionalen Kulturleben reflektiert das Institut und trägt sie in die Hochschule hinein. Das I z M vermittelt damit zeitgenössische Musik sowohl nach innen als auch nach außen. Seit dem Wintersemester 2006/07 bieten das Ensemble Modern und die HfMDK gemeinsam den Masterstudiengang »Internationale Ensemble Modern Akademie« an.
http://www.hfmdk-frankfurt.info

Staatstheater Darmstadt

Das Staatstheater Darmstadt ist ein Vierspartenhaus für Oper, Tanz, Schauspiel und Konzertwesen. Das heutige Gebäude nach dem Entwurf des Architekten Rolf Prange vereint ca. 550 Mitarbeiter, vier Spielstätten sowie die Werkstätten unter einem Dach. Das Staatstheater Darmstadt feierte im Jahr 2010 sein 200-jähriges Jubiläum. Nach der Modernisierung von 2003 bis 2006 verfügt es über eine der technisch modernsten Bühnen Europas. Im Großen Haus, das hauptsächlich von der Oper bespielt wird, stehen 956 Zuschauerplätze zur Verfügung, das Kleine Haus, in dem vorwiegend Schauspiel- und Tanzvorstellungen gegeben werden, bietet 482 Zuschauern Platz. In den Kammerspielen gibt es weitere 120 Plätze, und auch in der Bar der Kammerspiele mit 60 Plätzen finden regelmäßig Vorstellungen statt.

Intendant ist der international renommierte Opernregisseur John Dew, der das Haus seit der Spielzeit 2004/2005 übernommen hat. Direktorin der Sparte Tanztheater ist die Choreografin Mei Hong Lin (ab 2013/2014 auch Ballettdirektorin am Linzer Landestheater), Direktor der Sparte Schauspiel ist Martin Apelt. Generalmusikdirektor ist Martin Lukas Meister.

In der Spielzeit 2013/2014 werden ca. 30 Produktionen zur Premiere gebracht, dazu Konzerte und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.

www.staatstheater-darmstadt.de

Internationale Ensemble Modern Akademie

Die Gründung der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) im Sommer 2003 in Frankfurt am Main ist die konsequente Weiterführung dessen, wofür das Ensemble Modern steht: Qualität auf höchstem Niveau, Spielfreude, interdisziplinäre Kunstprojekte und Internationalität. Durch die intensive Auseinandersetzung mit KünstlerInnen und ihren Werken konnte das EM in den 30 Jahren seines Bestehens ein tiefes und breit gefächertes Wissen um die Musik seit Beginn des 20. Jahrhundert ansammeln: ein »Gedächtnis der modernen Musik«. Durch die Förderung der Kulturstiftung des Bundes, der Kunststiftung NRW, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain sowie der Allianz Kulturstiftung kann die IEMA verschiedene Ausbildungsprogramme anbieten, die gezielt die künstlerische Auseinandersetzung zwischen hoch qualifiziertem Nachwuchs und renommierten Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur fördern.
www.internationale-em-akademie.de

Filmakademie Baden-Württemberg

Seit ihrer Gründung 1991 hat sich die Filmakademie Baden-Württemberg in die Liga weltweit renommierter Filmhochschulen gespielt. Dazu hat nicht zuletzt das projektorientierte Lehrkonzept „learning by doing“ beigetragen. Betreut werden die Studierenden von über 300 hochkarätigen Fachleuten aus der Film- und Medienbranche. Als erste deutsche Filmhochschule unterrichtet die von Prof. Thomas Schadt geleitete Filmakademie alle Filmgewerke, so dass die Produktionsabläufe schon während des Studiums jener in der Realität nahe kommen. In Teams von Studierenden der verschiedenen Studiengänge entstehen jährlich etwa 250 Filme aller Genres, die auf Filmfestivals regelmäßig Preise gewinnen. Die internationale Ausrichtung der Filmakademie wird stark vorangetrieben. Dabei kommt den Austauschprogrammen mit Partnerschulen in Kanada, Polen, den USA, Südafrika oder Israel ebenso große Bedeutung zu wie dem Atelier Ludwigsburg-Paris.
www.filmakademie.de

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201321.–24. November 

© cresc biennale 2013